W Series

Die neu geschaffene, internationale W Series trägt ihre Rennen zunächst exklusiv bei der DTM aus. Ein Rennwochenende findet am Norisring statt.

Die Ankündigung der Serie hat in dieser Woche für weltweite Aufmerksamkeit gesorgt. In baugleichen Formel-Fahrzeugen, die von 4-Zylinder-Turbomotoren mit 1,8 Litern Hubraum angetrieben werden und den neuesten Sicherheitsanforderungen des Automobil-Weltverbands FIA entsprechen, kämpfen die jungen Fahrerinnen aus der ganzen Welt nicht nur um Pole-Positions und Siege, sondern auch um ein Preisgeld in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar, um sich für höhere Aufgaben im internationalen Motorsport zu empfehlen.

Die Autos: Formel-3-Boliden von Tatuus, angetrieben vom einem Vierzylinder-Turbo, der es auf 270 PS bringt. Auch optisch und sicherheitstechnisch sind die Renner auf neustem Stand, verfügen sogar über den Cockpitbügel Halo.

Die Macher: Mit Ex-F1-Pilot David Coulthard, Red-Bull-Design-Guru Adrien Newey, dem ehemaligen McLaren-Kommunikationschef Matt Bishop und Ex-Manor-Sportchef Dave Ryan hat die W Series ein hochkarätig besetztes Experten-Team an Land gezogen. Zunächst sollen die Mädels nur auf Rennstrecken in Europa rasen. Später will die Serie aber weltweit expandieren. Sechs Rennen zu je 30 Minuten sind geplant.
Im November 2018 hat die W Series eine Liste von 55 Fahrerinnen verkündet, die in die engere Auswahl für einen Platz in der neuen Frauen-Rennserie kommen. Darunter auch fünf Deutsche Nachwuchsfahrerinnen.Das sind:

  • Angelique Germann, die 2017 die deutsche Formel-3-Meisterschaft gewann
  • Carrie Schreiner, die schon an der Seite von Sebastian Vettels Bruder Fabian in der Lamborghini Super Trofeo unterwegs war
  • Marylin Niederhauser, die schon in der Formel 4 unterwegs war
  • Michelle Halder, 2018 die erste weibliche Siegerin in der ADAC TCR Germany
  • Doreen Seidel, die mit 33 Jahren die älteste unter den 55 Pilotinnen ist

Alle Infos unter www.wseries.com