Enges Spitzenfeld steigert die Vorfreude
DTM in Nürnberg 2026: Enges Spitzenfeld steigert die Vorfreude
- Spitzenfeld der DTM liegt nach den ersten beiden Rennwochenenden eng zusammen
- Vier unterschiedliche Sieger für vier verschiedene Marken in vier Rennen
- Drei hochkarätige Rahmenrennserien bieten Zuschauern in Nürnberg weitere packende Duelle
Vom 3. bis 5. Juli 2026 gastiert die DTM am Norisring. Das vierte von acht Rennwochenenden markiert die Saisonhalbzeit. Wer sich dabei den inoffiziellen Titel des „Halbzeit-Meisters“ sichern kann, ist nach den ersten beiden Rennwochenenden in Spielberg (Österreich) und Zandvoort (Niederlande) noch völlig offen: Die Leistungsdichte ist so hoch wie selten zuvor.
Hochspannung vor Lausitzring und Norisring
Die DTM-Saison 2026 erweist sich bereits in ihrer Frühphase als an Spannung kaum zu überbieten. Nach den ersten vier packenden Rennen präsentiert sich die Meisterschaftstabelle extrem eng und umkämpft. Aktuell führt Maro Engel (40) im Mercedes-AMG GT3 des Teams Mercedes-AMG Team Ravenol die Gesamtwertung mit 67 Punkten an. Der Routinier zeigte bislang konstant starke Leistungen und reist als Gejagter zu den nächsten beiden Läufen an den Lausitzring (19.–21. Juni). Dicht auf den Fersen ist ihm Lucas Auer (31) im Mercedes-AMG GT3 von Mercedes-AMG Team Landgraf auf dem zweiten Platz mit 61 Punkten.
Für die danach anstehenden einzigen beiden Stadtrennen im „fränkischen Monaco“ kann Marco Wittmann (36) auf besondere Fan-Unterstützung zählen. Schließlich tritt der Fürther in seinem BMW M4 GT3 EVO von Schubert Motorsport vor heimischem Publikum an. Dank einer starken Punkteausbeute liegt er mit nunmehr 52 Zählern auf dem dritten Gesamtrang. Thomas Preining (27) im Porsche 911 GT3 R von Manthey folgt mit 46 Punkten als Vierter. Welcher Fahrer nach dem Lausitzring als Spitzenreiter an den traditionsreichen Norisring reist, ist angesichts dieser minimalen Punktabstände nicht abzusehen.
Vier Rennen, vier unterschiedliche Sieger – mit vier verschiedenen Marken
Dass die Leistungsdichte in diesem Jahr enorm ist und das Feld so nah beisammen liegt wie selten zuvor, zeigt auch ein Blick auf die bisherige Erfolgsstatistik: In den ersten vier Rennen der Saison jubelten vier verschiedene Sieger ganz oben auf dem Podest. Dabei trugen sich mit Porsche, Mercedes-AMG, BMW und Ferrari ebenso vier verschiedene Marken in die Siegerlisten ein – ein deutliches Indiz für die sportliche Ausgeglichenheit der international renommierten GT3-Serie. Dazu trägt auch der seit dieser Saison neue und für die DTM exklusiv von Pirelli gefertigte Einheitsreifen bei, der mögliche Erfahrungsvorteile einzelner Teams egalisiert hat. Lokalmatador Wittmann ist jedenfalls hoch motiviert, den Abstand zur Tabellenspitze vor seinem großen Heimspiel am Nürnberger Dutzendteich bei den kommenden beiden Rennen zu verkürzen.
Neue Bühne für Youngster: Der neue BMW M2 Cup
Das Rennwochenende am Dutzendteich bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm, das Motorsportfans begeistern wird. Erstmalig ist dabei der neu formierte BMW M2 Cup zu sehen, der die Lücke im Nachwuchskonzept schließt und den idealen Einstieg in den professionellen Automobilsport auf der DTM-Plattform bietet. Die Nachwuchspiloten steuern den brandneuen, heckgetriebenen BMW M2 Racing, der beachtliche 313 PS leistet. Bereits ab 15 Jahren dürfen Talente mit entsprechender Lizenz in diesem Markenpokal antreten. Identisches Material für alle sowie Einheitsreifen von Michelin garantieren, dass allein das fahrerische Können über Sieg oder Niederlage entscheidet.
ADAC GT4 Germany: Vielfalt und Sprungbrett zur DTM
Wer sich in Einstiegsklassen wie dem BMW M2 Cup bewährt hat, kann in die ADAC GT4 Germany aufsteigen. Die seriennahen Sportwagen leisten hier bereits bis zu 500 PS. Das Starterfeld besticht durch eine beeindruckende Markenvielfalt: Der bullige Mercedes-AMG GT4 trifft auf den agilen Porsche 718 Cayman GT4, den BMW M4 GT4 und den Aston Martin Vantage GT4. Auch der Toyota GR Supra sorgt für spektakuläre Tür-an-Tür-Duelle. Die Serie gilt als direktes Sprungbrett in GT3-Klassen. Zwei Piloten teilen sich jeweils ein Cockpit, was für zusätzliche Spannung sorgt.
Tür-an-Tür-Duelle im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland
Als traditionsreicher Markenpokal darf der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland auch am Norisring nicht fehlen. Die identischen Porsche 911 Cup-Autos der neuesten Generation leisten 520 PS und liefern sich enge, hart umkämpfte Rennen. Neben der Gesamtwertung aller Fahrer gibt es eigene Wertungsklassen für ProAm-Fahrer und Rookies sowie eine Teamwertung. Die Serie wird bei allen verbleibenden Saisonläufen der DTM im Rahmenprogramm antreten.
Fans und Familien können vielfältig mitfiebern
Das umfassende Motorsport-Erlebnis in Nürnberg ist auch für Familien bestens geeignet. Kinder unter 16 Jahren erhalten in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt und haben zusätzlich Zutritt zur beliebten Steintribüne – dem idealen Platz, um die Boxengasse überblicken zu können. Die DTM-Tickets für den Norisring gelten während der Veranstaltungstage zudem als Fahrkarten für die öffentlichen Nahverkehrsmittel des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN). So können Fans bequem und nachhaltig anreisen oder auch zwischen Unterkunft und Strecke ohne zusätzliche Kosten pendeln.
Wer das Spektakel nicht live miterleben kann, genießt die Übertragung im Free-TV via ProSieben, im Livestream über die offiziellen DTM-Kanäle sowie über den DTM-Kanal auf YouTube.
Tickets und Akkreditierung
Der Vorverkauf ist in vollem Gange. Tickets für das Rennwochenende am Norisring können bequem online über den offiziellen Ticketshop unter www.norisring.de oder unter der Hotline +49 911 597051 erworben werden.
Journalisten und Medienvertreter beantragen ihre Akkreditierung bitte bis spätestens 24.06.2026 über das offizielle Portal unter akkreditierung.adac-motorsport.de – alle wichtigen Informationen sind dort zu finden.
Pressemittelung des MCN vom 03.06.2026




